Live-Kochen - Bärlauchgerichte

  • 03.04.2019

Wie in jedem Frühjahr kann man den charakteristischen Geruchmix aus Zwiebel und Knoblauch hier in unserem Auenwald deutlich riechen. Es ist der Bärlauch.

Bärlauch ist ein Zwiebelgewächs welches sehr eng mit anderen Frühblühern wie zum Bespiel Osterglocken und Narzissen verwandt ist.

Die Pflanze ist recht anspruchslos, es sollte jedoch reichlich Wasser vorhanden sein, was bei einer Kultivierung im Garten ein häufiges Gießverhalten erfordert.

Der Bärlauch sollte nach Möglichkeit frisch gepflückt und zeitnah verarbeitet werden. Er sollte sehr dosiert verwendet werden, da er durch die in sehr hoher Menge enthaltenen Senföle schnell sehr scharf wird.

Grundsätzlich kann man Bärlauch roh- und auch gegart verzehren, er ist sehr vielseitig einsetzbar. Auch zum Einfrieren oder trocknen eignet sich das Kraut sehr gut.

   

Wir haben aus unserem Bärlauch eine Bärlauchbutter und eine Bärlauchcremesuppe hergestellt.

  

Die Zubereitung der beiden Gerichte ist denkbar unkompliziert. Bei der Bärlauchbutter haben wir Zwiebelwürfel, Salz und natürlich den Bärlauch mit handwarmer Butter verknetet. Nun ist die Butter geeignet, um sie in eine gewünschte Form zu bringen.
Auch die Bärlauchsuppe ist im Handumdrehen zuzubereiten. Es werden Zwiebelwürfel in Butter glasig geschwitzt und anschließend mit Gemüsebrühe und Sahne zu gleichen Teilen aufgegossen. Zu guter Letzt gibt man den Bärlauch hinzu und Mixt das Ganze mit einem Pürierstab zu einer Glatten Cremesuppe.

    

Unseren Bewohnern, und auch mir hat es sehr viel Spaß bereitet, ein fast schon vergessenes Kraut zum Mittelpunkt unseres Kochvormittages zu machen.

Bei der nächsten Kochveranstaltung wird sich alles um das Thema „Maischolle“ drehen.


Mit fröhlichen Grüßen aus der Küche

Ihr Daniel Möller

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